Menu
Sprache

Itadaki (いただき)

Two triangular itadaki, rice-stuffed fried tofu pouches, on a white plate against a green paper background

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein übergroßes Inarizushi. Doch beim Hineinbeißen findet man keinen Sushi-Reis mit Essig. Stattdessen enthält die Tasche Reis und Gemüse, die zusammen in gewürzter Brühe gegart wurden. Das ist Itadaki (いただき), ein regionales Gericht im Westen der Präfektur Tottori, vor allem auf der Halbinsel Yumigahama.

Einheimische nennen es auch Nonokomeshi, und beide Namen haben ihre eigene Geschichte. In diesem Ratgeber erklären wir, wie Itadaki zubereitet wird und worin es sich von Inarizushi unterscheidet. Außerdem werfen wir einen Blick auf die lokalen Geschichten hinter Namen und Ursprung.

目次

Was ist Itadaki?

Ein aufgeschnittenes Itadaki, das die Füllung aus gewürztem Reis, Klettenwurzel, Karotte und Shiitake in der Tasche aus frittiertem Tofu zeigt
Illustration mit fünf Fakten zur Halbinsel Yumigahama: Miho-Bucht, Nakaumi-See, Yonago, Sakaiminato und die beiden Namen Itadaki und Nonokomeshi

Itadaki, auch Nonokomeshi genannt, ist ein regionales Reisgericht aus dem Westen von Tottori. Dafür füllt man große Taschen aus frittiertem Tofu (Aburaage) mit rohem Reis und Gemüse. Anschließend gart man die gefüllten Taschen in gewürzter Dashi, bis der Reis weich ist. Das japanische Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei (MAFF) merkt an, dass es wie ein großes Inarizushi aussieht. Zubereitung und Geschmack unterscheiden sich jedoch.

Auf einen Blick

Japanischer Name
いただき (itadaki)
Auch bekannt als
Nonokomeshi (ののこめし, ののこ飯)
Region
Westliches Tottori, mit Schwerpunkt auf der Halbinsel Yumigahama (Yonago und Sakaiminato)
Hauptzutaten
Große dreieckige Aburaage, roher Reis, Klettenwurzel, Karotte, getrocknete Shiitake
Übliche Brühe
In einigen veröffentlichten Rezepten Kombu-Seetang und Niboshi (getrocknete Sardinen), meist mit Sojasauce und Zucker gewürzt
Zentrale Technik
Der rohe Reis kommt in die Tasche und gart darin
Überlieferter Ursprung
Eine lokale Überlieferung bringt es mit einem Tempelpriester der Mitte der Meiji-Zeit (späte 1800er Jahre) in Verbindung; ein Beleg aus jener Zeit wird nicht angeführt
Traditionelle Anlässe
Feste und besondere Tage; eine Quelle zur Schulernährung bringt es außerdem mit Kan no Iri Anfang Januar in Verbindung

Die Halbinsel Yumigahama ist ein langer Sandstreifen zwischen der Miho-Bucht, die sich zum Japanischen Meer öffnet, und dem Brackwassersee Nakaumi. Sie erstreckt sich von Yonago bis zum Hafen von Sakaiminato an der Küste des Japanischen Meeres im Westen von Honshu. Lokalen Quellen zufolge hängt es vom Gebiet ab, welcher der beiden Namen üblich ist. Eine klare Grenze ziehen sie jedoch nicht, daher kann auf einem Etikett der eine oder der andere stehen.

Wie schmeckt Itadaki?

Itadaki schmeckt süß und herzhaft, wie man es von japanischen Gerichten mit gewürztem Reis kennt. Ein Beitrag der regionalen Kulinarik-Website Sanin Iimono Tankentai aus dem Jahr 2019 beschreibt einen schlichten süß-salzigen Geschmack. Demnach zieht der kräftige Geschmack des frittierten Tofus in den Reis ein. Außerdem heißt es dort, dass es auch abgekühlt gut schmeckt.

Woran liegt das? Da der Reis verschlossen in der gewürzten Tasche gart, gibt die Brühe sowohl dem Tofu als auch der Füllung Geschmack. Dennoch hängt die genaue Konsistenz vom Rezept sowie davon ab, wie lange der Reis einweicht und gart.

Wirkt es vertraut? Vermutlich ja, wenn Sie in Sojasauce geschmorte Gerichte mögen. Wer dagegen säuerlichen Sushi-Reis liebt, ist anfangs vielleicht etwas überrascht. Erwarten Sie also ein sättigendes gewürztes Reisgericht und kein kleines Stück Sushi.

Itadaki und Inarizushi: Was ist der Unterschied?

Illustrierter Vergleich von Itadaki und Inarizushi: Reis, Zubereitung, Geschmack und Füllungen

Beide verwenden Aburaage, und beide enden als goldbraune Tofutaschen mit Reisfüllung. Darüber hinaus sind sie jedoch genau gegensätzlich aufgebaut. Beim Inarizushi gart man zuerst den Reis und füllt danach die Tasche. Beim Itadaki hingegen füllt man zuerst die Tasche und gart dann alles zusammen.

MerkmalItadaki (Tottori)Inarizushi (landesweit)
Reis beim FüllenRoher Reis, manchmal vorher eingeweicht, mit Gemüse vermischtGegarter Sushi-Reis mit Essig
GarenDie gefüllten Taschen garen in gewürzter Dashi, in modernen Rezepten oft im ReiskocherDie gewürzten Taschen werden separat zubereitet und danach mit gegartem Reis gefüllt
GeschmackSüß und herzhaft, wie gewürzter ReisSüße Tasche mit säuerlichem Reis
FüllungenKlettenwurzel, Karotte, Shiitake; manchmal HühnerfleischMeist schlichter Sushi-Reis
Typische VerwendungOft so sättigend, dass es als Mahlzeit oder als Proviant reichtOft Teil einer Sushi-Mahlzeit, eines Mittagessens oder einer Beilagenauswahl

Auch in anderen Regionen Japans gibt es Gerichte aus frittiertem Tofu. Die Präfektur Ehime zum Beispiel hat ihr eigenes Matsuyama age sushi. Wenn Sie sich zunächst mit den Grundlagen vertraut machen möchten, sind unsere Ratgeber zu sushi und Tofu ein guter Einstieg.

Wie wird Itadaki zubereitet?

Die Methode ist einfach, beim ersten Mal aber ein wenig aufregend. Schließlich muss man darauf vertrauen, dass rohe Reiskörner in einer geschlossenen Tasche gar werden. Das Rezept auf der MAFF-Seite zur regionalen Küche, bereitgestellt von der Tottori Dietetic Association, lautet ungefähr so.

  1. Taschen öffnen

    Schlitzen Sie jede große dreieckige Aburaage an der kurzen Seite auf und öffnen Sie sie zu einer Tasche.

  2. Gemüse vorbereiten

    Schaben Sie die Klettenwurzel und weichen Sie sie ein, schneiden Sie die Karotte in dünne Streifen und hacken Sie die eingeweichten Shiitake.

  3. Füllen und verschließen

    Mischen Sie den rohen Reis mit dem Gemüse, füllen Sie die Taschen und stecken Sie jede mit einem Zahnstocher zu.

  4. Löcher stechen

    Stechen Sie jede Tasche etwa 10-mal mit einem Kochstäbchen ein, damit der Geschmack einziehen kann.

  5. In Dashi garen

    Legen Sie Kombu und Niboshi in einen Reiskocher, stellen Sie die Taschen aufrecht hinein, gießen Sie die gewürzte Flüssigkeit dazu und starten Sie das Garen.

Zusammengefasst nach dem Rezept auf der MAFF-Seite „Our Regional Cuisines“.

Die Würzung in dieser Version besteht aus Sojasauce, Zucker und Sake. Das MAFF weist außerdem darauf hin, dass sein Rezeptvideo das Gericht für die heimische Küche leicht abwandelt. Veröffentlichte Rezepte für zu Hause verwenden heute häufig einen Reiskocher, das bedeutet aber nicht, dass das Gerät Teil der ursprünglichen Methode war.

Wie groß ist Itadaki?

Itadaki ist in der Regel größer als gewöhnliches Inarizushi. Das MAFF beschreibt es als ein Gericht, das einem großen Inarizushi ähnelt, und sein Rezept verlangt große dreieckige Aburaage. Eine Standardgröße gibt es dennoch nicht. Das Rezept des MAFF verwendet 300 Gramm Reis für sechs Taschen, das der Präfektur Tottori dagegen 220 Gramm für acht. Die Größe hängt also vom Haushalt oder Hersteller ab.

Rezepte variieren je nach Haushalt und Quelle

Illustrierte Beispiele dafür, wie Itadaki-Rezepte variieren: MAFF, Präfektur Tottori, Sakaiminato und Yonago, Hoki und Nanbu sowie Brühe von Akagai-Muscheln

Allerdings gibt es kein einheitliches Standardrezept. Selbst veröffentlichte Versionen unterscheiden sich beim Einweichen und Einstechen, und auch die Würzzutaten weichen leicht voneinander ab. Im Rezept der Präfektur Tottori selbst wird der Reis zum Beispiel gewaschen und zunächst etwa eine Stunde eingeweicht. Danach kommen die Taschen in den Reiskocher und dämpfen 10 bis 20 Minuten nach. Bemerkenswert: In dieser Version ist vom Einstechen von Löchern überhaupt keine Rede.

Auch der Geschmack kann je nach Gebiet unterschiedlich ausfallen. Der Leiter einer lokalen Fördergruppe sagte der Präfektur Tottori, dass die Versionen aus Sakaiminato tendenziell salziger seien, während die aus Yonago eher süß ausfielen. Das ist eine lokale Beobachtung und keine feste Regel. In Orten im Landesinneren wie Hoki und Nanbu ändern sich Berichten zufolge auch die Füllungen. Manche Köche geben Hühnerfleisch dazu. Und in Sakaiminato verwendeten in den 1950er und 1960er Jahren einige Familien lokale Akagai-Muscheln und garten die Taschen in deren Brühe.

Woher stammt Itadaki? Die lokalen Überlieferungen

Illustration von fünf lokalen Geschichten über Itadaki: eine Tempelgeschichte, Fischer, Bauern, knapper Reis und das Teilen mit Nachbarn

Der genaue Ursprung von Itadaki ist unbekannt. Sowohl das MAFF als auch die Präfektur Tottori geben eine lokale Überlieferung wieder, die es mit einem Tempelpriester aus der Mitte der Meiji-Zeit verbindet. Keine von beiden nennt einen Beleg aus jener Zeit, daher versteht man es am besten als mündliche Überlieferung. Der früheste veröffentlichte Verweis in einem Leitfaden der Stadtbibliothek Yonago ist eine lokale Rezeptsammlung von 1979, allerdings könnte es frühere geben.

Eine Tempelgeschichte

Der Überlieferung zufolge besuchte der Oberpriester eines Tempels in Sakaiminato einen Tempel in der Präfektur Fukui. Dort wurde ihm als Teil der buddhistischen vegetarischen Küche großer frittierter Tofu serviert. Er mochte ihn so sehr, dass er welchen mit nach Hause nahm, mit Reis und Gemüse füllte und garte.

Keine der beiden Seiten nennt den Tempel, den Priester oder ein Jahr. Ein regionaler Beitrag von 2019 gibt stattdessen eine Version aus der späten Edo-Zeit wieder, nennt dafür aber ebenfalls keine historische Quelle. Das Datum bleibt also ungeklärt.

Essen für Fischer, Bauern und Festtage

Entlang der Yumigahama blühte einst die Fischerei. Zengakuei, der landesweite Rat der Schulernährungsfachleute, gibt einen lokalen Bericht aus jener Zeit wieder. Darin diente Itadaki als Proviant, auch Bento genannt, und als Imbiss für vielbeschäftigte Fischer. Es ließ sich auch mit vor Kälte steifen Händen leicht essen. Der Rat fügt hinzu, dass man es Berichten zufolge für Besuche im Daisenji-Tempel als Opfergabe oder als Mittagessen zubereitete.

Die Rezeptseite der Präfektur Tottori beschreibt es als sättigenden Imbiss für Bauern, der später zur Festtagsspeise wurde. Offizielle Berichte besagen außerdem, dass Familien bei knappem Reis reichlich Gemüse verwendeten, damit wenig Reis alle satt machte. Das Ergebnis teilten sie oft auch mit den Nachbarn. Dennoch handelt es sich dabei um bewahrte kulturelle Überlieferungen und nicht um eine datierte Geschichte.

Eine moderne Deutung: Die „Nichts verschwenden“-Theorie

Lokale Fans bringen Itadaki auch mit der Gewohnheit in Verbindung, nichts wegzuwerfen. Herr Matsubara, der in Yonago eine Gruppe zur Förderung des Gerichts leitet, verknüpft die alte Brühe aus Akagai-Muscheln mit diesem Geist. Er vermutet außerdem, dass Karotte und Klettenwurzel hineinkamen, damit Küchenabfälle nicht verschwendet wurden. Er stellt dies jedoch als seine eigene Theorie dar, und so sollten auch wir es behandeln.

Warum heißt es Itadaki?

Ehrlich gesagt gibt es hier keine einheitliche Antwort. Keine der vorgeschlagenen Herleitungen des Namens ist belegt. Stattdessen halten offizielle und lokale Quellen mehrere konkurrierende Erklärungen am Leben, und jede hat auf ihre Art ihren Reiz.

Dankbarkeit

„Dankbar empfangen“

Eine Theorie führt den Namen auf itadaku zurück, eine höfliche Wendung für „empfangen“, die Dank für ein aus kostbarem Reis zubereitetes Gericht ausdrückt. Es ist dasselbe Verb wie in itadakimasu, das man vor dem Essen sagt.

Berg

„Der Gipfel“

Itadaki bedeutet auch Gipfel. Die Dreiecksform könnte an den Gipfel des Bergs Daisen erinnern, des höchsten Bergs der Region Chugoku.

Kleidung

Nonokomeshi

Eine weitere Theorie leitet nonoko von nunoko ab, einem wattierten Baumwollkleidungsstück, dem die prallen Taschen nach damaliger Vorstellung ähnelten.

Quellen: MAFF; Präfektur Tottori; Zengakuei.

Die Baumwolltheorie passt gut zur lokalen Geschichte. Laut dem Beitrag von Sanin Iimono Tankentai aus dem Jahr 2019 wurde auf der Halbinsel einst viel Hakushu-Baumwolle (Hakushū-men, 伯州綿) angebaut. Dieser Beitrag bevorzugt die Dankbarkeitstheorie, nennt dafür aber keinen historischen Beleg. Kurz gesagt: Anhand der verfügbaren Quellen lassen sich die drei Erklärungen nicht mit Sicherheit in eine Rangfolge bringen.

Wo man Itadaki heute findet

Illustration von fünf Punkten zu Itadaki heute: Hausmannskost, eine Bürgergruppe von 2011, Supermärkte und Izakaya, Komeya Sangyo und Schulessen

Offizielle Regionalseiten berichten, dass Itadaki in Supermärkten verkauft und in einigen Restaurants im Westen von Tottori serviert wird. Aktuelle Verkaufsstellen nennen sie jedoch nicht, daher fragen Sie am besten vor Ort nach. Da das Gericht zwei Namen hat, halten Sie auf den Etiketten auch nach Nonokomeshi Ausschau.

Itadaki gehört seit Langem zur Hausmannskost. Im Oktober 2011 gründete sich dann eine Bürgergruppe namens Yonago Itadaki Gainatai, um es breiter bekannt zu machen. Die Gruppe hat sich dafür eingesetzt, dass mehr Geschäfte es verkaufen, hat an Veranstaltungen teilgenommen und Kochkurse für Eltern und Kinder abgehalten. Laut der Präfektur Tottori haben diese Bemühungen dazu beigetragen, dass es sich in Supermärkten und auf einigen Izakaya-Speisekarten verbreitete.

Auch lokale Lebensmittelbetriebe haben dazu beigetragen. Ein Beispiel ist Komeya Sangyo (こめや産業), ein 1951 gegründeter Hersteller aus Sakaiminato. Ein Beitrag von 2019 berichtete, dass das Unternehmen etwa 400 bis 500 Stück pro Tag von Hand herstellte. Damals belieferte es Supermärkte und Kaufhäuser rund um Sakaiminato und Yonago. Laut demselben Beitrag war Itadaki in beiden Städten ins Schulessen aufgenommen worden.

Vor dem Kauf

  • Achten Sie auf beide Namen: Itadaki und Nonokomeshi.
  • Sortiment und Verkaufsstellen ändern sich. Fragen Sie daher in lokalen Supermärkten oder in Ihrer Unterkunft nach, bevor Sie eigens dafür losfahren.
  • Gängige veröffentlichte Rezepte verwenden Dashi aus Niboshi (getrockneten Sardinen), und manche geben Hühnerfleisch dazu. Es ist also nicht unbedingt vegetarisch.

Wie stark ist es lokal verwurzelt? Eine Aufzeichnung des örtlichen Ernährungsalltags von 1991, Kikigaki Tottori no Shokuji, verbindet es eng mit dieser Gegend. Laut einem Recherche-Leitfaden der Stadtbibliothek Yonago beschreibt das Vorwort Itadaki als nur auf der Halbinsel Yumigahama überliefert. Das zeigt eine starke regionale Bindung, schließt aber ähnliche Gerichte anderswo nicht aus. Im Osten von Tottori dagegen prägt Tofu die Alltagskost auf andere Weise, zum Beispiel in Form von tofu chikuwa.

Fazit: Warum es sich lohnt, Itadaki zu probieren

Itadaki hält man leicht für ein überdimensioniertes Inarizushi. Doch sobald man weiß, wie es zubereitet wird, wirkt es wie ein ganz anderes Gericht. Reis, Gemüse und Dashi garen gemeinsam in einer einzigen Tasche aus frittiertem Tofu. Das Ergebnis ist eher eine gewürzte Reismahlzeit zum Mitnehmen als Sushi.

Es trägt außerdem viel lokale Erinnerung in sich, von Tempelgeschichten über das Mittagessen der Fischer bis zum Festtagsessen, das man miteinander teilte. Wenn Sie also durch Yonago oder Sakaiminato kommen, lohnt es sich, danach Ausschau zu halten. Während Ihres Aufenthalts in Tottori können Sie im Winter auch Matsuba-Krabbe probieren oder weitere Gerichte aus Tottori entdecken.

Die wichtigsten Punkte

  • Itadaki ist frittierter Tofu, gefüllt mit rohem Reis und Gemüse und anschließend in Dashi gegart.
  • Es sieht aus wie Inarizushi, verwendet aber keinen Reis mit Essig.
  • Einheimische nennen es auch Nonokomeshi.
  • Die Ursprungsgeschichte um einen Tempel ist eine Überlieferung und keine belegte Tatsache.
  • Fragen Sie in Supermärkten rund um Yonago und Sakaiminato nach, da sich die Verkaufsstellen ändern.

Häufig gestellte Fragen

Zum Gericht

Was ist der Unterschied zwischen Itadaki und Nonokomeshi?

Offizielle Quellen betrachten sie als zwei Namen für dasselbe Gericht. Lokalen Quellen zufolge ist der Gebrauch je nach Gebiet unterschiedlich, eine klare Grenze ist jedoch nicht dokumentiert. Eine Theorie bringt Nonokomeshi mit nunoko in Verbindung, einem wattierten Baumwollkleidungsstück.

Ist Itadaki eine Art Sushi?

Es wird im Allgemeinen als gewürztes Reisgericht und nicht als Sushi betrachtet. Zwar sieht es wie Inarizushi aus, doch es wird kein Reis mit Essig verwendet. Stattdessen gart der Reis in der Tofutasche in Dashi.

Kann man Itadaki kalt essen?

Ja, wenn es richtig aufbewahrt wurde. Laut einem regionalen Beitrag von 2019 schmeckt es auch abgekühlt gut, und lokale Berichte beschreiben es als Proviant. Das ist jedoch keine Empfehlung, gegarten Reis bei Raumtemperatur stehen zu lassen.

Ist der Ursprung von Itadaki historisch belegt?

Nein. Offizielle Seiten geben eine lokale Geschichte über einen Tempelpriester aus der Mitte der Meiji-Zeit wieder, nennen aber keinen Beleg aus jener Zeit. Der früheste veröffentlichte Verweis in einem Leitfaden der Stadtbibliothek Yonago ist eine lokale Rezeptsammlung von 1979, allerdings könnte es frühere geben.

Wann isst man Itadaki traditionell?

Familien bereiteten es zu Festen und besonderen Anlässen zu. Eine Quelle zur Schulernährung bringt es außerdem mit Kan no Iri in Verbindung, dem Beginn der traditionellen Mittwinterzeit Anfang Januar. Heute berichten offizielle Seiten jedoch auch von Verkäufen in Supermärkten.

Kauf und Ernährungsbedürfnisse

Wo kann ich Itadaki kaufen?

Offizielle Seiten berichten von Verkäufen in Supermärkten und einigen Restaurants im Westen von Tottori, rund um Yonago und Sakaiminato. Auf den Etiketten kann Itadaki oder Nonokomeshi stehen. Aktuelle Verkaufsstellen nennen sie nicht. Fragen Sie daher zuerst vor Ort nach.

Ist Itadaki vegetarisch?

Nicht unbedingt. Die Tempelgeschichte erwähnt buddhistische vegetarische Kost, doch gängige veröffentlichte Rezepte verwenden Dashi aus Niboshi (getrockneten Sardinen). Manche Versionen enthalten außerdem Hühnerfleisch. Fragen Sie also nach, wenn Sie Fisch oder Fleisch meiden.

Kann ich Itadaki zu Hause zubereiten?

Ja, mit großer dreieckiger Aburaage, Reis, Klettenwurzel, Karotte und Shiitake. Sowohl das MAFF als auch die Präfektur Tottori veröffentlichen Rezepte für zu Hause, die einen Reiskocher verwenden. Die Schritte unterscheiden sich ein wenig. Wählen Sie daher ein Rezept aus und halten Sie sich genau daran.

Quellen

Weiterführende Artikel

Bildquelle: Website des Ministeriums für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei (https://www.maff.go.jp/j/keikaku/syokubunka/k_ryouri/search_menu/menu/itadaki_tottori.html)
出典:農林水産省ウェブサイト(https://www.maff.go.jp/j/keikaku/syokubunka/k_ryouri/search_menu/menu/itadaki_tottori.html)

Food in Japan
Discover Japan,
One Dish at a Time
Explore authentic Japanese cuisine, regional specialties, traditional recipes, and food culture from all 47 prefectures.
Explore with Food in Japan
✓ Authentic Recipes
✓ Regional Specialties
✓ Food Culture
✓ Fresh Stories Daily
Follow Food in Japan
Google Preferred Sources
Prefer Food in Japan in Google Search
Add Food in Japan as one of your preferred sources and discover authentic Japanese food stories whenever they are relevant.
Google Preferred Sources
Please share this post!
  • URLをコピーしました!

About the Writer

Ryo Iwaのアバター Ryo Iwa Founder and Editor, Food in Japan

Ryo Iwa ist Gründer und Redakteur von foodinjapan.org. In Japan geboren und aufgewachsen, schreibt er auf Grundlage von Reisen durch die Regionen, Marktbesuchen und japanischsprachigen Primärquellen, die englischsprachige Leserinnen und Leser nur selten erreichen, darunter Veröffentlichungen von Brauinstituten und Branchenglossare. Lässt sich eine Zahl nicht auf eine Quelle zurückführen, sagt der Artikel das ausdrücklich.

Er ist seit über 10 Jahren Google Maps Local Guide, mit mehr als 1.850 Rezensionen und über 42.000 Fotos, die hunderte Millionen Mal angesehen wurden. Zuvor war er zwei Jahrzehnte lang IT-Berater in Japan, den USA und Großbritannien.

コメント

コメントする

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

目次